Art SpacePythagorion

Geigenfeuerwerk
Choi, Avenhaus

8. August 2015

Ye-Eun Choi - Violine (Südkorea)

Die 26-jährige, südkoreanische Geigerin Ye-Eun Choi gilt als eines der vielversprechendsten Talente ihrer Generation.

2013 erschien ihre Debüt CD bei der Deutschen Grammophon mit Sonaten von Mendelssohn, Schubert und Prokofjew.

Die Künstlerin arbeitete bereits mit namenhaften Dirigenten wie Sir André Previn, Alan Gilbert, Vladimir Ashkenazy, Manfred Honeck, Kent Nagano, Charles Dutoit, Michael Francis, Christoph Eschenbach, Vladimir Fedoseyev, Yuri Bashmet, Christian Vasquez und Rafael Frühbeck de Burgos zusammen.

2009 gab Ye-Eun Choi ihr Debüt bei den New York Philharmonic unter der Leitung von Alan Gilbert. Es folgten Konzerte mit dem Orchestre National du Capitole de Toulouse, dem Royal Philharmonic Orchestra, dem NHK Symphony Orchestra, dem Tokyo Symphony Orchestra, dem Shanghai Symphony Orchestra, den Münchner Symphonikern, den Stuttgarter Philharmonikern, den Nürnberger Symphonikern und dem Norrköping Symphony Orchestra.

Kürzlich gab sie ihr Debüt mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin in der Berliner Philharmonie und bei den Philharmonikern Hamburg. Weitere Highlights der jüngsten Vergangenheit waren Ye- Eun Chois erfolgreiches Orchesterdebüt in den USA beim Pittsburgh Symphony Orchestra und ihr Rezital-Debüt im Kennedy Center in 2013 mit Christoph Eschenbach. Im selben Jahr war die Künstlerin auch mit dem Tchaikovsky Symphony Orchestra of Moscow Radio unter der Leitung von Vladimir Fedoseyev in der Tonhalle Zürich zu Gast.

In 2015 wird sie ihr Debüt mit dem San Francisco Symphony unter Michael Tilson Thomas geben.

Sie spielte bereits bei bedeutenden Festivals wie unter anderem beim Schleswig-Holstein Musik Festival, bei den Dresdner Musikfestspielen, beim Verbier Festival, dem Recontres Musicales d’Évian, beim La Folle Journée, beim Bulgos Festival und beim Walled City Music Festival.

Ye-Eun Choi hat bei Ana Chumachenco an der Hochschule für Musik und Theater in München studiert. Ihr außergewöhnliches Talent und ihre musikalische Reife wurden früh erkannt. 2005 wurde Anne-Sophie Mutter auf sie aufmerksam und bald darauf erhielt sie ein Stipendium des Freundeskreises der Anne-Sophie Mutter Stiftung. Bis heute wird sie von Anne-Sophie Mutter persönlich gefördert und intensiv unterstützt. Im November 2014 werden Anne-Sophie Mutter, Ye- Eun Choi und weitere Stipendiaten der Anne-Sophie Mutter Stiftung im Rahmen einer Nordamerika-Tournee unter anderem in der Carnegie Hall in New York auftreten.

Im Jahr 2007 wurde sie von der American Symphony Orchestra League in der Kategorie „Rising Star“ ausgezeichnet. 2013 erhielt sie den Nachwuchspreis des Europäischen Kulturpreises.

Ye-Eun Choi lebt in München und spielt eine Geige von Pietro Giacomo Rogeri (1710), welche ihr großzügigerweise von der Anne-Sophie Mutter Stiftung zur Verfügung gestellt wird. Die Künstlerin wird weltweit von Tanja Dorn bei IMG Artists vertreten. Weitere Informationen finden Sie unter www.imgartists.com.

Änderungen bzw. Kürzungen bedürfen der Abstimmung mit IMG Artists GmbH

 

Silke Avenhaus – Klavier (Deutschland)

www.silke-avenhaus.de

Die Pianistin Silke Avenhaus überzeugt seit Jahren Publikum und Kritik mit ihrem Künstlertum, zupackenden Interpretationen, Entdeckungsfreude.

Für die jüngste Aufnahme hat sie Klavierwerke Wagners, Liszts und Rossinis in einem „Salon Chromatique et Harmonique“ vereint und so in überraschende Zusammenhänge gestellt. Die lustvoll kreative Herangehensweise an die pianistische und kammermusikalische Literatur führte zu zahlreichen Auszeichnungen durch die Fachpresse wie dem Diapason d’Or, dem Supraphon Award sowie zu einer Nominierung für den Grammy Award und macht die Pianistin auch zu einer begehrten Kammermusikpartnerin. Bei EMI, ECM, Koch, Tudor, cpo, Berlin Classics, CAvi und harmona mundi sind bereits über 30 CDs entstanden, die sich einem breiten solistischen und kammermusikalischen Repertoire widmen.

Auf den Konzertpodien renommierter Konzertserien und Festivals in Europa, USA und Südostasien schätzt man die Interpretin Silke Avenhaus. Regelmäßig ist sie in der Wigmore Hall, Concertgebouw Amsterdam und im Wiener Konzerthaus zu Gast, sie trat im Salle Gaveau in Paris, der Philharmonie in Köln, München und Berlin sowie der Carnegie Recital Hall New York auf. Sie musizierte beim Marlboro Music Festival, beim Spannungen Festival, bei den Berliner Festwochen und beim Rheingau Musik Festival, auch bei den Salzburger Festspielen, dem Lucerne Festival, dem Schleswig-Holstein Musik Festival und dem Klavier- Festival Ruhr war sie zu hören. Weitere Einladungen führten sie zum Mondsee Festival und dem Kammermusikfestival Stavanger. Genreübergreifende Projekte, wie die über zwei Saisons gespielte Produktion „Ludwig II“ mit Solowerken Richard Wagners an den Münchner Kammerspielen, oder die Zusammenarbeit mit Schauspielern zeigen die Vielseitigkeit und Offenheit der Interpretin.

Silke Avenhaus musiziert regelmäßig mit Künstlern wie Marie Luise Neuenecker, Christoph Poppen, Jörg Widmann, Thomas Zehetmair, Tabea Zimmermann und mit Sabine Meyer im Ensemble Collage. Eine besonders enge musikalische Partnerschaft verbindet sie mit Quirine Viersen und Antje Weithaas, mit denen sie jeweils zahlreiche CDs eingespielt hat. Verschiedene Komponisten schrieben Werke, die sie zur Uraufführung brachte, so z.B. Magnar Aam, Helmut Eder, Detlef Glanert, Wilfried Hiller, Akikazu Nakamura, Bernd Redmann und Jörg Widmann.

Ihre pianistische Ausbildung erhielt Silke Avenhaus bei Bianca Bodalia und Klaus Schilde (Hochschule für Musik München), György Sebök (Indiana University, Bloomington) wie auch bei Sandor Végh und Andras Schiff.

Silke Avenhaus lehrt als Honorarprofessorin an der Hochschule für Musik München und ist regelmäßig Dozentin bei der Villa Musica. Die Vermittlung klassischer Musik an ein neues Publikum ist für die Musikerin ein besonderes Anliegen, sei es mit Hörbüchern für Kinder, Gesprächskonzerten, Workshops oder durch die Beteiligung an dem von Lars Vogt initiierten Projekt „Rhapsody in School“.