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Mulo Francel & Friends

11. August 2014

Mulo Francel - Saxophon (Deutschland)

geb. 1967 in München, studierte Saxophon und Komposition in Linz, München und New York.

Mit seiner extravaganten Spielweise lotet er die Grenzbereiche zwischen Jazz, Klassik und World Music aus. Bossa Nova und Cool Jazz verweben sich mit Vorlieben für Tango, mediterrane Musizierkunst und alteuropäische Melodien.
Das Magazin Kulturnews schrieb ihm den „derzeit sinnlichsten Saxophonsound Europas" zu.

Mit eigenen Formationen wie Quadro Nuevo, Tango Lyrico, Mind Games und Trio Obscur unternahm Mulo Francel weltweite Konzerttourneen: Mexiko, USA, Australien, Singapur, Korea, ums Schwarze Meer und quer durch Europa. Er spielte in der New Yorker Carnegie Hall und in Jazz Clubs, als Straßenmusiker auf italienischen Plätzen ebenso wie auf dem Montreal Jazz Festival.

Francels Saxophonspiel ist auf zahlreichen CDs zu hören. Mit den Veröffentlichungen von Quadro Nuevo kletterte er in die TopTen der internationalen Jazz- und Weltmusik-Charts.
Mehrfach wurde ihm der begehrte und selten vergebene Jazz-Award der Deutschen Phonogesellschaft verliehen. Er erhielt in Paris den Europäischen Phono-Preis Impala und den Kulturpreis der Stadt Rosenheim, wo er seine Kindheit verbrachte.
In den Jahren 2010 und 2011erhielt Mulo Francel mit Quadro Nuevo den ECHO Jazz als bester Live Act und wurde so mit dem höchsten Musikpreis von der Deutschen Phono-Akademie ausgezeichnet.

Er spielte mit vielen Größen der internationalen Jazz-Szene, als Solist mit dem Bayerischen Rundfunkorchester, dem NDR-Orchester, dem Deutschen Filmorchester Babelsberg und mit dem zeitgenössischen Ensemble Resonanz.
Darüber hinaus schrieb er zahlreiche Kompositionen für Film und Tonträger.

(Autor: Jürgen Stock)

www.mulofrancel.de


David Gazarov – Piano (Deutschland)

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Robert Kainar – percussion (Österreich)

Schlagzeuger, Perkussionist und  Klangmaler, sowie gefragter Live– und Studiomusiker, erfahren und immer leidenschaftlich in seinem Spiel beschreiben nur einige der Qualitäten des Salzburgers Robert Kainar.
Sein charismatisches Schlagzeugspiel schätzen die US-Musikerinnen der Tiptons ebenso wie die Salzburger Festspiele, der deutsche Saxophonist Mulo Francel in seinem aktuellen Quintett, der indische Sarodemeister Ranajit Sengupta und noch viele andere Ensembles - insbesondere dann, wenn es um das Überschreiten und Verbinden verschiedener Kulturen in aktuellem musikalischen Kontext geht.
Eigenwillige Perkussion gepaart mit sensiblem bis druckvollem Schlagzeugspiel - fallweise unter Einsatz elektronischer Mittel - gelten als Markenzeichen des Salzburgers.

Aktuelle Produktionen:
Ensemble 013 / Jedermann
The Tiptons Sax Quartet & Drums
Mulo Francel & Friends
Ines Cala

Mehr Infos und Hörbeispiele unter www.kainar.de


Sven Faller – Kontrabass (Österreich)

Sven Faller hat sich mit seinem eigenständigen melodischen Stil auf dem Kontrabass international einen Namen gemacht. „Der souveräne und phantasievolle Bassist Sven Faller" schreibt die Süddeutsche Zeitung bereits 1993 über seinen ersten Auftritt als Bandleader in München.

Das am Bruckner-Konservatorium in Linz begonnene Studium schließt er 1997 in New York am Mannes College of Music mit dem Bachelor of Fine Arts in Jazz and Contemporary Music ab. Sechs Jahre taucht er tief in die eklektische Musikszene der Stadt ein, die seine vielfältigen musikalischen Neigungen ins Herz trifft, ist Stammgast auf den Bühnen der legendären Lower East Side Clubs wie Sin-é und CB's oder begleitet mit Bobby Sanabria's Afro-Cuban Band Chico Freeman und Bobby Watson.

Zeitgleich beginnt seine Karriere als unkonventioneller Komponist und Arrangeur, eine Arbeit für die er zahlreiche Auszeichnungen erhielt. Im Studio arbeitet er mit Jane Monheit, John Patitucci den Rolling Stones Horns und zahlreichen Mitgliedern der New York Philharmonic.

Zurück in Deutschland setzt er seine Arbeit als Bassist und Auftragskomponist fort und begleitet einige Jahre Konstantin Wecker und Jazz-Größen wie Scott Hamilton, Don Menza, Robbie Ameen und Charlie Mariano.

Seit 2005 treten Fallers eigene Projekte zunehmend in den Vordergrund, ausgedehnte Konzertreisen führen ihn von Deutschland aus nach Belgien, Luxemburg, Österreich, Schweiz, Norwegen, Frankreich, Italien, Rumänien, Singapur, USA, Mexico und Brasilien.

Mit Trio Elf erforscht er den Einsatz von elektronischen Effekten auf dem akustischen Bass und produziert so „Klänge, die man nie erwartet hätte" (Schwäbische Zeitung), im Duo Le Bang Bang versucht er über die Grenzen des Kontrabass hinauszugehen und „verwandelt seinen Bass in ein Orchester". (Südwest Presse).

www.svenfaller.eu

 

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