Art SpacePythagorion

Trio
Gallardo, Kelemen & Kokas

10. August 2014

José Gallardo - Klavier (Argentinien)

www.gallardo.de

In Buenos Aires, Argentinien, geboren, begann José Gallardo mit fünf Jahren mit dem Klavierunterricht, zunächst in Buenos Aires am Konservatorium. Später setzte er sein Studium bei Prof. Poldi Mildner am Fachbereich Musik der Universität Mainz fort und erhielt 1997 sein Diplom. Schon während dieser Zeit entdeckte er seine Vorliebe für Kammermusik. Musikalische Anregungen verdankt er Künstlern wie Menahem Pressler, Alfonso Montecino, Karl-Heinz Kämmerling, Sergiu Celibidache, Rosalyn Tureck und Bernard Greenhouse. José Gallardo hat zahlreiche nationale und internationale Preise errungen. Einladungen zu zahlreichen Tourneen und Festivals folgten, etwa zum Kammermusikfestival Lockenhaus, zum Verbier Festival, Lucerne Festival, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, den Schwetzinger Festspielen, Schleswig Holstein, Musiktage Hitzacker, Kaposfest Ungarn, zum Cello Festival Kronberg und zum Chopin Festival in Warschau. Eine rege Konzerttätigkeit und kammermusikalische Zusammenarbeit in Europa, Asien, Israel, Ozeanien und Südamerika verbindet ihn mit Gidon Kremer, Linus Roth, Barnabás Kelemen, Friedemann Eichhorn, Benjamin Schmid, Nils Mönkemeyer, Andreas Ottensammer, Chen Zimbalista, Nicolas Altstaedt, Miklós Perényi, Danjulo Ishizaka, …
Aufnahmen bei EMI, Hänssler, Challenge Records Int., Oehms Classics, Genuin, NEON, Oehms Classics und Naxos sowie Fernsehen und Rundfunkproduktionen bei BR, SWR, MDR, BBC, RAI, …
Von 1998 bis 2008 war er Dozent am Fachbereich Musik der Universität Mainz, seit Herbst 2008 lehrt er am Leopold Mozart Zentrum der Universität Augsburg.
Seit 2013 ist er, zusammen mit Andreas Ottensamer,  künstlerischer Leiter des Kammermusikfestivals "Bürgenstock Momente" in Luzern.


Barnabás Kelemen – Violine (Ungarn)

facebook.com/barnabaskelemen

Mit seiner „natürlichen Musikalität“ und seinen „meisterlichen technischen Fähigkeiten“ (The Guardian) hat der ungarische Geiger Barnabás Kelemen die Aufmerksamkeit der Musikwelt auf sich gelenkt. Er beherrscht ein breit gefächertes Repertoire, das von der Klassik bis in die zeitgenössische Musik reicht – so spielte er die ungarischen Erstaufführungen der Violinkonzerte von Ligeti und Schnittke sowie von Werken für Violine von Gubaidulina und Kurtág, die er gleichzeitig uraufführte.

Barnabás Kelemen konzertiert unter anderem mit dem American Symphony Orchestra, BBC Symphony, Bournemouth Symphony, Budapest Festival Orchestra, Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken, Helsinki Philharmonic, Het Kamerorkest Brugge, Hong Kong Philharmonic, Hungarian National Philharmonic, Indianapolis Symphony, Irish Chamber Orchestra, Kioi Sinfonietta, Lahti Symphony, London Philharmonic, Malaysian Philharmonic, NDR Radiophilharmonie Hannover, Netherlands Radio Orchestra, Norwegian Chamber Orchestra, Orchestra della Toscana, Pannon Philharmonic, Philharmonia Auckland, Tapiola Sinfonietta, Trondheim Symphony und dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra.

Er arbeitet mit renommierten Dirigenten wie Lionel Bringuier, Olari Elts, Peter Eötvös, Ivan Fischer, Sascha Goetzel, Pietari Inkinen, Vladimir Jurowski, Tonu Kajuste, Zoltán Kocsis, Hannu Lintu, Sir Neville Marriner, Michael Sanderling, Leif Segerstam, Dmitri Solbodeniouk, Masaaki Suzuki, Gábor Takács-Nagy und Krzstysztof Urbánski. Barnabás Kelemen war Artist in Residence in der Saison 2010/11 bei Musis Sacrum in Arnhem. Als Solist und Leiter trat er mit dem Budapest Festival Chamber Orchestra, Het Kamerorkest Brugge, Indianapolis Symphony, Norwegian Chamber Orchestra und Royal Concertgebouw Chamber Orchestra auf.

Zu seinen Partnern im Kammermusikbereich zählen unter anderem Zoltán Kocsis und Shai Wosner, mit denen er Rezitale im Concertgebouw Amsterdam, im Bozar Brüssel und der Carnegie Hall in New York spielte. Das von ihm 2010 in Budapest gegründete Kelemen Quartett erhielt beim Melbourne International Chamber Music Wettbewerb 2011 die Silbermedaille, den Publikumspreis und den Musica Viva Grand Preis, der mit einer landesweiten Tournee der Preisträger einhergeht.

In der Saison 2013/14 ist Barnabás Kelemen als Solist zu Gast beim Pannon Philharmonic mit Tibor Boganyi, Bach Collegium München mit Florian Sonnleitner, Sinfonieorchester Innsbruck, London Philharmonic mit Michal Dworzynski, Franz Liszt Chamber, Hallé Orchestra mit Ryan Wigglesworth, Budapest Philharmonic Orchestra (Hungarian State Opera) und Hungarian National Philharmonic mit Zóltan Kocsis. Darüber hinaus gibt er Kammermusikkonzerte mit Alexander Longquich, Nicolas Altstaedt und Katalin Kokas in Salzburg, Utrecht und Wien. Das Kelemen Quartett gibt in der aktuellen Saison Debüts in der Wigmore Hall, in Eindhoven, Florenz, München, Maribor sowie in Indien, Australien und Neuseeland.

Unter Barnabás Kelemens vielseitigen Einspielungen ist besonders seine Aufnahme mit Tamás Vásáry von Brahms' Sonaten für Violine und Klavier hervorzuheben, die mit einem Diapason d'Or ausgezeichnet wurde. Auf ebenso großen Beifall der Kritiker stieß seine Einspielung mit Gergely Bogányi von Liszts Gesamtwerk für Violine und Klavier, die 2001 den Grand Prix du Disque der Internationalen Liszt Gesellschaft erhielt. Seine beim Label Hungaroton erschienene Aufnahme von Bartóks Rhapsodien und Violinkonzert Nr. 2 mit dem Hungarian National Orchestra und Zoltán Kocsis gewann den Preis der deutschen Schallplattenkritik 2011. Aus jüngster Zeit stammt eine Live-DVD vom Label Hungaroton mit allen Violinkonzerten von Mozart sowie CDs mit Bartóks Violinkonzert Nr. 1 mit dem Hungarian National Philharmonic Orchestra und Zoltán Kocsis. Die jüngste Aufnahme der Bartók Reihe beim Label Hungaroton mit Barnabás Kelemen und Zoltán Kocsis mit beiden Bartók Sonaten für Violine und Klavier und der Sonate für Violine solo wurde mit einem Gramophone Award in der Kategorie Kammermusik 2013 ausgezeichnet.

1978 in Budapest geboren, begann Barnabás Kelemen im Alter von 11 Jahren an der Franz Liszt Akademie Budapest Violine zu studieren. Er ist Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe, unter anderem gewann er den 1. Preis der International Violin Competition Indianapolis 2002 und den 3. Preis des Queen Elizabeth Wettbewerbs Brüssel 2001. Als Anerkennung für seine Erfolge wurde Barnabás Kelemen mehrfach vom ungarischen Staat ausgezeichnet, so erhielt er den Sándor Végh Preis 2001, den Franz Liszt Preis 2003, den Rózsavölgyi Preis 2003 und jüngst den Kossuth Preis 2012. Seit 2005 ist Barnabás Kelemen Professor an der Franz Liszt Music Academy Budapest und unterrichtet regelmäßig in Meisterklassen und als Gastprofessor an der Indiana University Bloomington.

Er spielt eine Guarneri del Gesú-Violine von 1742 (vormals in Händen von Dénes Kovács), die ihm vom ungarischen Staat zur Verfügung gestellt wird.


Katalin Kokas - Violine (Ungarn)

http://www.violinist.com/directory/bio.cfm?member=katalinkokas

Katalin Kokas ist nicht nur als Violinistin bekannt, sondern spielt auch Bratsche im Kelemen Quartett. Sie ist seit 2004 Professorin für Geige an der Liszt Academy of Music in Budapest, an der sie regelmäßig unterrichtet. Katalin ist die Gründerin und künstlerische Leiterin von Ungarns größtem Kammermusikfestival, dem Internationalen Kammermusikfestival Kaposvár.

2010 hat Katalin das jährliche Internationale Kammermusikfestival Kaposvár (www.kaposfest.hu) gegründet, wo sie als künstlerische Leiterin namenhafte Gäste wie  Joshua Bell, Pekka Kuusisto, Zoltán Kocsis, Ivry Gitlis, Yevgeny Nesterenko und Ferenc Rados einlädt.

Als Geigerin wurde sie zu zahlreichen Festivals eingeladen, unter anderem von Gidon Kremer zum Lockenhaus Festival, Steven Isserlis Prussia Cove, Isabelle van Keulen Delft, Elena Bashkirova Jerusalem, András Schiff Ittingen, Dimitri Slobodeniuk Korsholma sowie zu den MIDEM Classical Awards.

Katalin spielt Violine und Bratsche im Kelemen Quartett, einem der bekanntesten ungarischen Streichquartette. Neben Konzertauftritten in Australien, Deutschland, Italien, Kroatien, Österreich, Schweiz und Ungarn, hat das Streichquartett eine Wiedereinladung nach seiner erfolgreichen Debüt-Tournee in den USA (New York, Greenwich, Dallas) erhalten.

Im Jahre 2011 gewann das Kelemen Quartett beim sechsten internationalen Wettbewerb für Kammermusik in Melbourne drei Preise: den zweiten Preis, den Zuschauerpreis, sowie den „Musica Viva“ Preis. Das Quartett hat unter anderem mit Joshua Bell, Joseph Lendvai, Pekka Kussisto, Nicolas Altstaedt, Maxim Rysanov, José Gallardo und Péter Frankl zusammengearbeitet. Weitere Engagements werden Katalin mit dem Quartett zu Debüt-Konzerten in der Berliner Philharmonie, dem Auditorium du Louvre in Paris und der Wigmore Hall in London führen. Eine Australientournee ist für 2014 geplant.

Neben einer Vielzahl von gewonnenen Wettbewerben in Ungarn hat Katalin Kokas auch den ersten Preis bei der Carl Flesch International Violin Competition 1999 und der József Szigeti International Violin Competition erhalten.

Ihr Studium hat sie mit Auszeichnung an der Franz Liszt Music Academy in Budapest abgeschlossen, wo sie mit Ferenc Halász, Dénes Kovács und Eszter Perényi studierte. Im Alter von nur sechzehn Jahren hat sie bereits mit Lóránd Fenyves in Toronto zusammengearbeitet.

Sie erhielt dreimal ein Annie Fischer Stipendium sowie die Medaille „For the City of Kaposvár“. Das Land Ungarn hat Katalin Kokas mit dem Ferenc Liszt Preis ausgezeichnet und ihr wurde 2009 der Junior Prima Preis verliehen.

Bei Hungaroton und BMC sind sechs CD’s mit Katalin Kokas erschienen. Katalin spielt auf der Ex „Cecilia“ Stradivari-Violine (1697), eine großzügige Leihgabe des ungarischen Istvan Zelnik Goldmuseums, sowie auf einer Luigi Fabris Bratsche (1863).

Mit ihrem Ehemann Barnabás Kelemen hat Katalin Kokas zwei Kinder.